Für Lukas Podolski steht ein WM-Auftakterfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Curacao über allem. "Sieg, egal wie", sagte der Weltmeister von 2014 im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau. Entsprechend geht der 41-Jährige auch nicht von einem historisch hohen Erfolg gegen den WM-Debütanten aus der Karibik am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) aus: "Ich sage 3:0."
Für Podolski, der beim Heimturnier 2006 im Eröffnungsspiel (4:2 gegen Costa Rica) in der Startelf stand und bei drei WM-Endrunden mitwirkte, ist ein Sieg zum Start nicht hoch genug zu bewerten. "Gerade für die, die das erste Mal bei einer WM sind: Du bist nervös, hast Druck, hast Erwartungen von dir selbst, den Fans, der ganzen Nation", sagte der 130-malige Nationalspieler.
"Mit einem Sieg lässt dieser Druck los. Du merkst: Ich kann das. Wir können das", sagte Podolski, der seine Karriere vor wenigen Wochen beendet hat: "Das gibt Energie und Selbstvertrauen für das ganze Turnier. Mit einer Niederlage hingegen schleppt du das mit – im Kopf, in den Beinen." Das erste Spiel setze "den Ton für alles, was danach kommt".










