Chris Richards organisierte die Defensive, warf sich in jeden Zweikampf - und ragte beim 4:1-Auftaktsieg der USA gegen Paraguay vor allem mit seinem Passspiel heraus. Denn der frühere Bayern-Profi brachte beim WM-Start des Hauptgastgebers in Los Angeles alle seine 83 Pässe zum Mitspieler - und schrieb damit Geschichte. Laut des Datenanbieters Opta hat bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1966 kein Profi mehr Pässe bei einer 100-Prozent-Quote gespielt.
Der 26 Jahre alte Profi von Crystal Palace war für die Partie im imposanten SoFi Stadium rechtzeitig fit geworden, nachdem er sich am letzten Spieltag der Premier League verletzt hatte. Er soll im Abwehrzentrum zum Trumpf der US-Amerikaner werden, die nach dem gelungenen Auftakt auf ein erfolgreiches Heim-Turnier hoffen.
Richards stand zwischen 2018 und 2022 beim FC Bayern unter Vertrag, konnte sich dort aber nie nachhaltig durchsetzen. In dieser Zeit war er insgesamt eineinhalb Jahre an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.










