Aufatmen beim ASC Grünwettersbach: Das Schlusslicht der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) bleibt auch in der kommenden Saison erstklassig. Nach dem Aufstiegsverzicht des Zweitliga-Meisters TSV Windsbach dürfen die Karlsruher für eine weitere Saison im Oberhaus planen. Zuletzt hatte das Team von Nationalspieler Ricardo Walther zwölf Spiele nacheinander verloren und war ans Tabellenende abgerutscht.
Im mittelfränkischen Windsbach war die Entscheidung gegen den Aufstieg den Verantwortlichen schwergefallen. "Es war uns in den letzten sechs bis acht Wochen nicht möglich, die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen sicherzustellen, um auch eine nachhaltige und erfolgreiche Etablierung in der TTBL zu gewährleisten", hieß es in einer Mitteilung an Karsamstag.
Manager Andreas Staudacher erklärte: "Wir sind alle traurig und enttäuscht, aber es ist, denke ich, eine weise Entscheidung. Die Gesundheit des Vereins steht über allem."
In den vergangenen Wochen habe der Verein versucht, "eine TTBL-taugliche Mannschaft zusammenzubekommen". Letztlich ohne Erfolg. "Wir hatten einfach viel zu wenig Zeit, der Titel kam für uns unerwartet. Die meisten Teams stehen schon im Januar fest", sagte Staudacher. Auch organisatorische Herausforderungen seien in der Kürze der Zeit nicht zu meistern gewesen.
"Letztlich wäre es von unserer Seite eine Hauruck-Aktion geworden. Das wollten wir nicht", sagte Staudacher und kündigte einen weiteren Anlauf an: "Dann werden wir es eben noch mal versuchen und nächste Saison wieder angreifen. Unsere Mannschaft ist stark und bleibt so zusammen. Wir haben jetzt viel mehr Wissen und ein Jahr Zeit, um uns um die organisatorischen Dinge zu kümmern, und stoßen bereits strukturelle Veränderungen an."










