Tischtennisspielerin Annett Kaufmann hat sich in ihrem Auftaktmatch beim World Cup verletzt und muss um die Fortsetzung des Turniers in Macau bangen. Im ersten Gruppenspiel gegen Japans Spitzenspielerin Hina Hayata rutschte die 19-Jährige weg und knickte anschließend um. "Sie hat das Match zu Ende gespielt und kann nach intensiver Kühlung wieder gehen, aber im Moment des Geschehens war es sehr schmerzhaft für sie", berichtete Bundestrainerin Tamara Boros.
Ob Junioren-Weltmeisterin Kaufmann nach dem 1:3 am Dienstag gegen die Chinesin Qin Yuxuan antreten kann, ist ungewiss. "Sie ist jetzt in Behandlung und bei Annette Zischka (Physiotherapeutin, d.Red.) in den besten Händen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie morgen spielen kann – das können wir derzeit noch nicht beantworten", sagte Boros.
Kaufmann hatte die Verletzung bei 10:10 im dritten Satz erlitten, erst danach kippte das Match in die Richtung der Weltranglistenneunten Hayata. "Es ist sehr schade, denn Annett hat im zweiten und dritten Satz absolut auf Augenhöhe mit Hayata gespielt, und der Ausgang war völlig offen", sagte Boros: "Das hätte ein super Match für sie werden können. Das Wichtigste ist aber jetzt, dass sie so schnell wie möglich wieder fit wird."
Beim World Cup spielen jeweils 48 Frauen und Männer um den Titel. Nur die Gruppensieger ziehen ins Achtelfinale ein. Erst drei Deutsche haben das prestigeträchtige Turnier gewonnen: 1998 der heutige Bundestrainer Jörg Roßkopf, 2002 und 2005 Timo Boll und 2017 Dimitrij Ovtcharov, der auch in diesem Jahr zum deutschen Aufgebot zählt.










