In der Tischtennis Bundesliga (TTBL) klären sich die Verhältnisse zwei Runden vor Ende der regulären Saison zunehmend. Am Tabellenende steht Schlusslicht ASC Grünwettersbach nach seinem 0:3 im Kellerduell beim Tabellenvorletzten TSV Bad Königshofen angesichts von nunmehr vier Punkten Rückstand nach elf Jahren unmittelbar vor dem sportlichen Abstieg.
Die zwölfte Niederlage des früheren Pokalsiegers nacheinander bedeutete hingegen für den TTC OE CTS Bad Homburg bereits endgültig den Klassenerhalt. Die Hessen sind bei sechs Zählern Vorsprung nicht mehr von Grünwettersbach einzuholen. Bereits am vergangenen Samstag hatte sich der Post SV Mühlhausen durch ein 3:0 beim schon entthronten Meister TTF Liebherr Ochsenhausen ohne fremde Hilfe in Sicherheit gebracht.
Grünwettersbach kann sich außer auf "ein Wunder" (ASC-Nationalspieler Ricardo Walther) auch Hoffnungen auf einen Klassenerhalt durch die Hintertür machen. Sollte Zweitliga-Meister TSV Windsbach trotz seines erfolgten Lizenzantrages am Ende seiner selbst gesetzten Frist am 15. April noch auf sein Aufstiegsrecht verzichten, könnten die Karlsruher weiterhin im Oberhaus spielen.
In der Spitzengruppe war der TTC Schwalbe Bergneustadt zu Beginn des Wochenendes durch ein 3:1 gegen Bad Homburg als vierter und letzter Klub ins Final Four (30./31. Mai) eingezogen. Vor dem Team des EM-Zweiten Benedikt Duda hatten auch schon Spitzenreiter Borussia Düsseldorf, Werder Bremen und Champions-League-Gewinner 1. FC Saarbrücken-TT als Teilnehmer an dem neuen Endrunden-Format festgestanden.










