Linksverteidiger David Raum stellt sich bei der Fußball-WM trotz seiner Reservistenrolle in den Dienst der Mannschaft. "Ich bin zwar sein Konkurrent, aber in erster Linie zählt für mich der Erfolg der Mannschaft", sagte Raum dem Nachrichtenportal t-online über den Frankfurter Nathaniel Brown, den Bundestrainer Julian Nagelsmann derzeit vorzieht: "Die Situation ist für mich keine schwere, sondern eine, in der ich wachse. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich vor einem Spiel zu Nene (Browns Spitzname, d. Red.) hingehe und ihm ein gutes Gefühl gebe, auch wenn er meine Position spielt."
Der Leipziger wird im abschließenden Gruppenspiel in East Rutherford am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) gegen Ecuador aber zum Einsatz kommen. Der leicht angeschlagene Brown (Adduktorenprobleme) wird geschont.
Sein Verhältnis zu Nagelsmann sei trotz der Degradierung - Raum war in der Qualifikation als Linksverteidiger gesetzt - gut und nicht belastet. Das Gespräch mit dem Bundestrainer über die neue Rolle sei "kein unangenehmes" gewesen, sagte der 28-Jährige, der unabhängig von Personalentscheidungen hofft, dass Nagelsmann, dessen Vertrag bis nach der EM 2028 läuft, auch nach der WM weitermacht: "Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn er Bundestrainer bleibt. Er hat hier eine Mannschaft mit einem geilen Teamgeist geformt, in der ich auch noch eine tragende Rolle spielen darf."










