Handball-Bundesligist VfL Gummersbach hat seine Ambitionen auf einen Europacup-Platz durch seinen neunten Sieg in Serie nachdrücklich unterstrichen. Nach dem deutlichen 39:30 (19:15) bei Abstiegskandidat Bergischer HC ist der ehemalige Rekordmeister zumindest vorläufig in Schlagdistanz zu den Champions-League-Rängen gekommen.
Der BHC dagegen konnte sich im Abstiegskampf nicht weiter vom Gefahrenbereich absetzen. Kellerkind HSG Wetzlar blieb beim 31:31 (16:16) im vierten Heimspiel nacheinander ohne Sieg. Immerhin konnten die Hessen durch das Remis die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts vorerst an den SC DHfK Leipzig abgeben.
Am Grünen Tisch einen Erfolg feierten unterdessen die Rhein-Neckar Löwen. Das Bundessportgericht sprach den ebenfalls international ambitionierten Löwen die Punkte für den 32:30-Heimsieg gegen den TBV Lemgo Lippe wieder zu, nachdem der Ligaverband HBL die Zähler den Westfalen wegen eines formellen Verstoßes der Löwen gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung zuerkannt hatte. Bei den Gastgebern war ein Spieler zum Einsatz gekommen, von dem keine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung vorgelegen hatte. Gegen das Urteil, das mit einer fehlenden Rechtsgrundlage für einen Punktabzug begründet wurde, kann binnen zwei Wochen Revision eingelegt werden.










