Der fünfmalige Biathlon-Olympiasieger Quentin Fillon Maillet will seine Karriere bis zu den Winterspielen in seiner französischen Heimat im Jahr 2030 fortsetzen. "In Peking war ich 29 Jahre alt. Ich habe mich gefragt, ob ich in vier Jahren auf den Skiern noch leistungsfähig sein würde", sagte der 33-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP: "Ich habe gezeigt, dass ich immer noch sehr fit bin und bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina sogar zu den Leistungsstärksten auf den Skiern gehörte. Warum also nicht mit 37 Jahren?"
Die Spiele in den französischen Alpen seien nach den drei Goldmedaillen von Antholz nun definitiv sein "nächstes Ziel", führte Fillon Maillet aus: "Wenn ich mich auf einen Vierjahreszeitraum einlasse, dann nicht nur für zwei Wochen mit einer eher geringen Erfolgschance, sondern für das gesamte Projekt." Zuletzt war über einen Rücktritt des Gesamtweltcupsiegers der Saison 2021/22 spekuliert worden, auch weil er mit seiner Partnerin Ende Juli das erste Kind erwartet.
"Ich liebe Lydie (seine Partnerin, d. Red), ich liebe meinen Sport und ich möchte mich nicht zwischen dem einen oder dem anderen entscheiden müssen. Das ist möglich. Andere Biathleten haben es geschafft, wie Justine Braisaz-Bouchet, Johannes Thingnes Bö und Martin Fourcade", sagte Fillon Maillet: "Diese Aufgabe wird mir viel geben. Eltern zu werden ist eher üblich, Olympiasieger zu werden ist seltener, aber beides gleichzeitig – das ist wirklich außergewöhnlich."











