Biathlet Marco Maier hat bei den Paralympischen Winterspielen große Gold-Hoffnungen geschürt. Der 26-Jährige lief in der Qualifikation der Sprintverfolgung mit fehlerfreiem Schießen auf Rang eins und hat nach zweimal Bronze nun im Finale der stehenden Klasse eine gute Chance auf den ganz großen Coup. Der Allgäuer lag in der Vorausscheidung in Tesero 4,6 Sekunden vor dem Chinesen Cai Jiayun und acht vor dem Ukrainer Grygori Wowtschinski.
In der Klasse der Sehbehinderten greift Leonie Maria Walter trotz eines Fehlers nach Rang drei in der Qualifikation nach ihrer zweiten Biathlon-Medaille. Auch Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald liegen als Fünfte und Sechste noch auf Tuchfühlung zum Podium. In der sitzenden Klasse können Anja Wicker nach Rang vier und Andrea Eskau nach Platz fünf fürs Finale zumindest noch auf Bronze hoffen. Für Lennart Volkert ist die Chance auf Edelmetall als Sechster in der Klasse der Sehbehinderten gering, Nico Messinger verabschiedete sich mit fünf Fehlern aus dem Medaillenrennen.
In der Qualifikation wurden die Zeitabstände für die Finalläufe am Mittag (ab 12.30 Uhr/ARD) ausgelaufen, dort wird es dann für Schießfehler auch Strafrunden statt einer Zeitstrafe von 15 Sekunden geben. Bislang steht das Team D im Biathlon nach den Sprints und Einzeln bei sechs Medaillen. Wicker holte Silber und Bronze, Maier gewann zweimal Bronze und Recktenwald sowie Walter liefen einmal auf Rang drei.














