Der einbeinige Skirennfahrer Christoph Glötzner bleibt bei den Paralympischen Winterspielen vom Pech verfolgt. Der 22-Jährige aus Neumarkt schied in Cortina d'Ampezzo wie schon in der alpinen Super-Kombination auch im Riesenslalom nach einem Sturz im ersten Lauf vorzeitig aus und musste seine leisen Hoffnungen auf eine Medaille begraben.
"Es ärgert mich mehr als in der Super-Kombination", sagte Glötzner dem SID: "Ich hatte mich auf mein erstes Paralympics-Ergebnis gefreut. Andererseits will ich vorne mitmischen, gerade als Einbeiner muss man einfach immer volles Risiko gehen." Auf der schwierigen Tofana-Piste schieden fast alle einbeinigen Starter aus. "Es war nicht leicht für uns", sagte Glötzner, "deswegen will ich mir da auch nicht viel vorwerfen".
Bei seiner Paralympics-Premiere in Peking war Glötzner bereits vor seinem ersten Rennen im Training gestürzt, dabei zog er sich eine Verletzung zu. Deshalb ging er nur im Slalom an den Start, wo er ausschied. In Norditalien hat Glötzner am Schlusstag im Slalom eine neue Chance. An seiner Herangehensweise werde er nichts ändern. "Ich werde auch im Slalom wieder alles riskieren", sagte der Oberpfälzer: "Sollte ich da auch ausscheiden, dann ist es so."
In der Klasse der Sehbehinderten geht Alexander Rauen mit Guide Jeremias Wilke auf Rang zwölf (1:14,23) in den zweiten Lauf. Die Bestzeit setzte der fünfmalige Paralympicssieger Giacomo Bertagnolli aus Italien (1:02,76).














