Monoskifahrerin Ann-Lena Forster liegt bei den Paralympischen Winterspielen in der Super-Kombination auf Silberkurs. Die deutsche Fahnenträgerin fuhr in Cortina d'Ampezzo im ersten Lauf der sitzenden Startklasse im Super-G auf den zweiten Platz. Vor der Entscheidung ab 13 Uhr in ihrer Paradedisziplin Slalom liegt Forster allerdings bereits 2,82 Sekunden hinter der führenden Super-G-Goldmedaillengewinnerin und Abfahrts-Zweiten Audrey Pascual Seco aus Spanien (1:21,88 Minuten).
"Das ist schon viel, vor allem auf Audrey", sagte Forster: "Man darf sich keinen Fehler erlauben, aber genauso darf sie sich keinen leisten. Es kann alles passieren." Die 30-Jährige aus Radolfzell, die zum Auftakt der Wettbewerbe die Abfahrt gewonnen hatte, habe sich "echt schwer" getan, das Aus im Super-G am Tag zuvor abzuhaken. Sie habe gemerkt, so Forster, "dass ich ein dünnes Nervenkleid hatte".
Forsters Vorsprung auf die drittplatzierte Chinesin Sitong Liu beträgt 1,59 Sekunden. In Peking hatte die fünfmalige Paralympicssiegerin Forster in der Super-Kombination triumphiert.
In der stehenden Klasse geht Andrea Rothfuss nach ihrem starken vierten Platz im Super-G als Achte mit einem Rückstand von 7,39 Sekunden auf die führende Peking-Siegerin und Weltmeisterin Ebba Arsjö (1:15,85) aus Schweden in den entscheidenden Durchgang. Anna-Maria Rieder beendete den ersten Lauf als Zwölfte (+12,75).
Warwara Worontschichina, die mit ihrem Sieg im Super-G für die erste Goldmedaille Russlands unter eigener Flagge seit Sotschi 2014 gesorgt hatte, schied früh aus.













