Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat nach ihrem goldenen Auftakt eine weitere Medaille bei den Paralympischen Winterspielen überraschend verpasst. Die deutsche Fahnenträgerin schied nach ihrem Abfahrtssieg in Cortina d'Ampezzo im Super-G der sitzenden Startklasse aus.
"Ich war überrascht über den weiten Sprung. Damit habe ich nicht gerechnet. So hatte ich keine Chance mehr, irgendwie das nächste Tor noch zu kriegen. Das ist halt am Super-G das Schwierige, dass man nicht wie in der Abfahrt die Trainingsläufe hat, um zu schauen, wie die Linie ist oder wie die Sprünge sind", sagte Forster.
Gold holte Audrey Pascual Seco. Die Spanierin siegte in 1:17,82 Minuten vor Momoka Muraoka aus Japan (+6,32 Sekunden) und Liu Sitong aus China (+7,09). In der Abfahrt am ersten Tag der Wettbewerbe hatte Forster ihre Weltcup-Rivalin Pascual Seco noch um fünf Hundertstel geschlagen.
Am Dienstag hat Forster in der Super-Kombination bereits die Chance auf Wiedergutmachung. Sie werde den Super-G nun "nochmal analysieren. Ich werde es morgen von der Mentalität her genau gleich angehen, weil ich glaube, das ist der richtige Weg. Ich muss Gas geben", so die 30-Jährige: "Dann schauen wir, was morgen und die nächsten Tage noch drin ist."
Aufgrund der hohen Temperaturen waren die Entscheidungen um eine halbe Stunde vorverlegt worden. Die Piste im Tofane Alpine Skiing Centre ist bereits etwas ramponiert. Noch stehen in den alpinen Wettbewerben drei weitere Disziplinen an, als nächstes die Super-Kombination aus Super-G und Slalom am Dienstag (ab 9.00 Uhr).














