Die Chancen auf den Viertelfinal-Einzug bei der WM in der Schweiz sind für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf ein Minimum gesunken. Olympiasieger und Titelverteidiger USA gewann sein vorletztes Vorrundenspiel mit 7:3 (2:0, 3:1, 2:2) gegen Ungarn. Weil das US-Team am Dienstag noch auf Österreich trifft, wird eine der beiden Mannschaften sicher vor Deutschland liegen.
Die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis muss nun erneut den Ungarn die Daumen drücken. Der Außenseiter trifft am finalen Spieltag der Gruppe A auf Lettland. Holen die Balten mindestens einen Punkt, liegen auch sie vor den Deutschen, die damit wie bereits im Vorjahr in Dänemark nach der Vorrunde ausgeschieden wären.
Das Kreis-Team spielt am Abend (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaTV) gegen den bereits feststehenden Absteiger Großbritannien. Ein Sieg nach regulärer Spielzeit ist Pflicht, um die kleine Hoffnung am Leben zu halten.
Vor dem Duell ums Weiterkommen gegen die Österreicher trafen Kapitän Justin Faulk (10./28.), Matthew Tkachuk (19./57.), Ryan Leonard (23./39.) und Max Plante (60.) am Memorial Day in ihrer Heimat für die Amerikaner, die im Schlussdrittel etwas Tempo rausnahmen.
In der Gruppe B in Fribourg schaffte Norwegen die große Überraschung. Die Skandinavier machten schon vor der letzten Partie gegen Dänemark den Einzug ins Viertelfinale perfekt. nach dem Sieg über Schweden schlug die Mannschaft um den Straubinger DEL-Torhüter Henrik Haukeland Tschechien mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) und steht erstmals seit 2012 in der K.o.-Runde.
Die Tschechen waren wie Rekordweltmeister Kanada bereits vor dem Spiel für das Viertelfinale qualifiziert gewesen. Am Dienstag spielen die Schweden gegen die Slowakei den letzten Platz in der Runde der letzten acht aus. Die "Tre Kronor" benötigt dafür einen Sieg nach regulärer Spielzeit. Norwegen wäre mit einem Sieg über die enttäuschenden Dänen Zweiter.










