Eishockey-Bundestrainer Jeff MacLeod setzt bei den Länderspielen gegen die Schweiz am 23. und 25. April auf eine Mischung aus erfahrenen und neuen Spielerinnen. Zwölf der 23 Nominierten waren bereits beim Olympischen Turnier in Mailand dabei, zugleich rücken mehrere Spielerinnen aus der U18 in den Kader auf. Dies teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Donnerstag mit.
"Die Spiele gegen die Schweiz sind eine gute Herausforderung – beide Nationen schicken Teams mit einer Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und vielen jungen Talenten ins Rennen", sagte MacLeod vor den Spielen in Kaufbeuren (23. April, 16.30 Uhr) und Augsburg (25. April, 13.30 Uhr): "Das macht Sinn, und vor allem unsere jungen Spielerinnen haben sich die Nominierung durch ihre Leistungen in der U18-Nationalmannschaft oder der Liga verdient. Gleichzeitig haben wir erfahrene Kräfte dabei, die ihre Führungsqualitäten in dieser Gruppe einbringen werden."
Erstmals dabei sind Tara Bach, Theresa Zielinski und Anabel Seyrer. Der Kader umfasst drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und 13 Stürmerinnen. Die drei PWHL-Profis Laura Kluge (Boston Fleet), Sandra Abstreiter (Montréal Victoire) und Nina Jobst-Smith (Vancouver Goldeneyes) sind noch im Ligabetrieb aktiv. Auch die Welcke-Zwillinge Lilli und Luisa von der Boston University fehlen im Aufgebot.
Für das deutsche Team sind es die beiden letzten Länderspiele der Saison, im Juli findet das erste Trainingscamp zur Vorbereitung auf die WM (6. bis 16. November) in Dänemark statt. Die Mannschaft trifft sich am Montag in Augsburg, dort ist dann auch das Männerteam dabei. Dieses spielt ebenfalls am 23. und 25. April gegen die Slowakei, die Partien finden jeweils nach den Frauen in Kaufbeuren und Augsburg statt.










