Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit seinem kleinen und unerfahrenen Team die Hallen-WM in Torun/Polen ohne Medaille beendet. Am Sonntag verpasste auch Sandrina Sprengel (Stuttgart) als letzte Hoffnung im Fünfkampf trotz persönlicher Bestleistung das Podest.
Die Fünfte der Freiluft-WM 2025 in Tokio im Siebenkampf belegte mit 4475 Punkten den achten Rang. Zuletzt war ein DLV-Team vor vier Jahren in Belgrad bei einer Hallen-WM leer ausgegangen.
Für einen beachtlichen Rekord sorgte Cooper Lutkenhaus: Mit 17 Jahren kürte sich US-Amerikaner über 800 m zum jüngsten Leichtathletik-Weltmeister, ob in der Halle oder unter freiem Himmel. Am Samstag hatte Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) locker das erwartete Gold gewonnen. Im Siebenkampf sorgte der Schweizer Simon Ehammer im Abwesenheit des deutschen Zehnkampf-Weltmeisters Leo Neugebauer mit 6670 Punkten für einen Weltrekord.
Das deutsche Leichtathletik-Team war in Polen mit einem 14-köpfigen Aufgebot vertreten, einige prominente Namen wie etwa Weitsprung-Star Malaika Mihambo verzichteten aus Rücksicht auf die Vorbereitung für die Sommersaison aber auf die Titelkämpfe.
Auf die eine oder andere Medaille hatte der DLV im Vorfeld dennoch hoffen dürfen. Allerdings war Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (Mannheim) zum Auftakt am Freitag nicht über Rang fünf hinausgekommen. Über 1500 m hatte der Leipziger Robert Farken, in Tokio WM-Sechster, die Qualifikation für den Endlauf verpasst.










