Fünf Wochen nach Olympia steht für die deutschen Curler bereits das nächste Highlight an. Ab Freitag ist das Quartett um Skip Marc Muskatewitz bei der WM in Ogden/Utah gefordert, das Ziel ist wie bereits in Cortina d'Ampezzo hochgesteckt. Die Playoffs ums Halbfinale sollen es mindestens werden - und somit ein Platz unter den ersten sechs.
Während Deutschland auf das Aufgebot aus Norditalien setzen kann, gehen viele andere der insgesamt 13 Nationen mit veränderter Aufstellung in das Turnier in der Olympia-Halle von 2002 nahe Salt Lake City. "Das ist sicher kein Nachteil für uns", sagt Benjamin Kapp, dessen Onkel Uli Kapp sein Trainer ist.
In der Nacht zu Samstag (2.00 Uhr MEZ) starten die Olympia-Siebten gegen die Gastgeber aus den USA in den Wettbewerb, 14 Stunden später steht bereits die zweite Partie gegen Tschechien auf dem eng getakteten Programm. "Das geht an die Substanz, aber sie sind körperlich alle topfit", sagt Trainer Kapp.
Die besten beiden Teams ziehen direkt ins Halbfinale ein, die auf den Plätzen drei bis sechs spielen in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets für die Vorschlussrunde. Das Finale steigt am 4. April. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft hatten Muskatewitz und Co. den achten Platz belegt, im Jahr zuvor war den Europameistern von 2024 der Sprung auf Platz fünf gelungen.









