Deutschlands Curler waren bei der Weltmeisterschaft in den USA beim 4:10 gegen Titelverteidiger Schottland chancenlos und haben ihre dritte Niederlage in Serie kassiert. Die Auswahl um Skip Marc Muskatewitz hatte zuvor gegen die Schweiz (6:7) und gegen Japan (4:10) verloren.
Muskatewitz machte die "mangelnde Präzision" für den erneuten Rückschlag verantwortlich: "Wir haben wieder unterschiedliche Abgaben gehabt und die Schotten haben wirklich sehr, sehr gut gespielt und jeden kleinen Fehler ausgenutzt." Wenn man nicht "hundert Prozent präzise" sei, betont er, "dann nehmen sie einem die Steine halt weg und man hat es schwer".
Nach fünf Niederlagen und vier Siegen aus neun von zwölf Spielen liegt das deutsche Team auf Rang sieben der Round Robin und muss um den Einzug in die Playoffs bangen.
Am Mittwochnachmittag (14.00 Uhr MESZ) sind die derzeit zweitplatzierten Schweden der nächste Gegner in Ogden/Utah. "Wir haben die letzten Spiele, die wir gegen sie hatten, eigentlich immer gute Spiele gehabt und auch für uns entscheiden können", so Muskatewitz: "Schauen wir, das wir nochmal die Präzision hinkriegen wie am Anfang der Woche und dann holen wir uns den Sieg."
Das erklärte Ziel der Deutschen sind die Playoffs um die Teilnahme am Halbfinale. Die besten beiden Mannschaften der Round Robin ziehen direkt in die Vorschlussrunde ein, die Teams auf den Plätzen drei bis sechs spielen in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets. Das Endspiel steigt am 4. April. Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hatte Deutschland mit Platz sieben in der Round Robin die Medaillenspiele knapp verpasst.









