Ghanas Trainer Carlos Queiroz hat nach einer strittigen Szene im WM-Spiel gegen England (0:0) scharfe Kritik am Videoassistenten geübt. Der VAR habe sich "einen Kaffee geholt, was ja normal ist. Aber das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte", schimpfte Queiroz über ein vermeintliches Foul an seinem Angreifer Prince Adu in der Schlussphase. Zum Unmut von Queiroz wurde Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras vom Videoassistenten nicht gebeten, sich die Szene nochmal anzuschauen.
Was war passiert? Adu sprintete in der 79. Minute mit dem Ball auf das englische Tor zu und wurde kurz vor dem Abschluss vom grätschenden Verteidiger Ezri Konsa gestört. Der Engländer traf bei seiner Aktion nicht den Ball. Martinez ließ aber weiterlaufen.
Die Ghanaer erkämpften sich am Ende immerhin einen Punkt - und Queiroz war trotz der Aufregung zu Scherzen aufgelegt. "Man muss einen hohen Preis zahlen, um Punkte zu bekommen. Wahrscheinlich, weil wir in den Vereinigten Staaten sind, wo alles teuer ist", sagte der 73-Jährige. Ghana steht mit vier Punkten so gut wie sicher in der K.o.-Runde.










