Das Torfestival gegen Curacao bringt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Amerika in eine hervorragende Ausgangsposition. Drei Punkte und Tordifferenz plus sechs nach dem ersten Spiel - damit lässt sich beinahe schon für das Sechzehntelfinale planen.
Hintergrund: Bei der größten WM der Fußball-Geschichte mit 48 Nationen kommen in den zwölf Vierergruppen nicht nur die jeweils ersten beiden Teams in die K.o.-Runde, also zusammen 24, sondern auch noch acht Dritte. Nur 16 Mannschaften scheiden am Ende der Gruppenphase aus.
Selbst im Falle zweier Niederlagen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador ist es unwahrscheinlich, dass sich am Ende acht bessere Gruppendritte als Deutschland finden. Dafür müsste es in ungewöhnlich vielen Gruppen sehr eng zugehen, damit die Dritten mindestens vier Punkte sammeln.
Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich ohnehin nicht auf Rechenspiele verlassen wollen, schließlich kann seine Mannschaft sogar rechnerisch noch Letzter der Gruppe E werden. Der Sieger spielt im Sechzehntelfinale gegen einen Gruppendritten der Staffeln A, B, C, D oder F.










