Vier Konzerttickets, ein Zeitungsabonnement sowie eine Packung Sonnenblumenkerne im Tausch gegen: Lamine Yamal? Der spanische Top-Klub Atlético Madrid hat den FC Barcelona mit mehreren Posts in den sozialen Medien auf beispiellose Art und Weise attackiert und damit auf anhaltende Gerüchte um einen Abgang von Stürmerstar Julián Álvarez reagiert.
Zunächst hatte Atlético auf X angekündigt, eine "Erklärung zu einem wichtigen Thema veröffentlichen" zu wollen, "zu dem derzeit zahlreiche Falschmeldungen kursieren". Was vorerst folgte waren jedoch Fotomontagen, welche die Barca-Stars Yamal, Pedri und Raphinha im Trikot von Atlético zeigten - eine Anspielung auf die Posts von Transfer-Journalisten. Für Yamal etwa bot Atlético "vier Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert, ein Jahresabonnement der Zeitung ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne".
Die Erklärung für den offensichtlichen Scherz folgte wenig später. "Nein, Atlético Madrid würde so etwas niemals tun. Dennoch sind wir in den letzten Monaten einer Hetzkampagne gegen einen unserer Spieler ausgesetzt", hieß es in einem weiteren Post. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Álvarez habe seinen Wechselwunsch hinterlegt, woraufhin Atlético ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro aus Barcelona erhalten haben soll.
"Interessengebundene Indiskretionen, Fake News, ständige Respektlosigkeiten, die Barca-Version der Maschinerie, die Geschichten erfindet, Anrufe vor direkten Duellen" - all das habe sich Atlético gefallen lassen müssen, führte der Klub aus. Gleichzeitig würde ihm aber ebenso wenig in den Sinn kommen, "den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf unserer Gehaltsliste zu haben oder auf politische Gefälligkeiten zurückzugreifen, um Spieler zu registrieren."
Letzteres sind Anspielungen auf den Korruptionsverdachts gegen Barca im Zuge der Negreira-Affäre, die in Spanien schon länger heiß diskutiert wird, sowie die Probleme der Katalanen bei der Registrierung von neuen Spielern wie etwa bei Dani Olmo. Atlético schloss die Stellungnahme mit den Worten "RESPEKT und WERTE".










