Kapitänin Giulia Gwinn wird den deutschen Fußballerinnen im zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich fehlen. Nach ihrer Schulterverletzung beim 5:1 in Nürnberg reiste die Rechtsverteidigerin vom FC Bayern am Mittwochmorgen zu weiteren Untersuchungen nach München und steht für das Rückspiel in Ried am Samstag (18.00 Uhr/sportschau.de) nicht zur Verfügung, U23-Nationalspielerin Sarah Mattner‑Trembleau (SKN St. Pölten) wurde nachnominiert.
Beim Hinspiel am Vorabend war für Gwinn nach 32 Minuten Schluss infolge einer schmerzhaften Landung, obwohl sie nach einer Eis-Behandlung zunächst aufs Feld zurückgekehrt war. "Sie wollte weiterspielen. Aber man hat gemerkt, dass sie nicht befreit spielen konnte", erklärte Wück die Auswechslung nach Gwinns Zusammenprall mit Österreichs Melanie Brunnthaler. Die EM-Entdeckung Carlotta Wamser (Bayer Leverkusen) ersetzte danach die Spielführerin in der Abwehr.
Auch der FC Bayern bangt vor der Mammutaufgabe im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona (25. April) um die 26-Jährige. Zumal Gwinn in ihrer Karriere schon oft mit schwierigen Verletzungen zu kämpfen hatte, insbesondere am Knie. Wie zuletzt beim Innenbandriss im ersten EM-Spiel im Sommer, auch ihre zwei Kreuzbandrisse erlitt sie beim Nationalteam.
Auch ihre DFB-Kolleginnen drücken daher fest die Daumen. "Das war wieder ein Schockmoment für uns", sagte Mittelfeldspielerin Elisa Senß: "Wir hoffen einfach nur das Beste, dass es nichts Schlimmeres ist."










