Die Füchse Berlin haben im Topspiel der Handball-Bundesliga beim THW Kiel ihre Ambitionen auf die erneute Qualifikation für die Champions League unterstrichen. Der Meister um Welthandballer Mathias Gidsel gewann das Duell um die Europaplätze mit 35:28 (18:16) und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt wieder auf einen Zähler.
Vier Tage nach dem Einzug ins Final Four der Königsklasse bestätigten die Füchse ihre gute Form. Gidsel war mit acht Treffern bester Werfer des Spiels, Tim Freihöfer erzielte sieben. Auch Torhüter Dejan Milosavljev überzeugte mit einer Paradenquote von 36 Prozent.
Bereits in der ersten Halbzeit blieben die Füchse durchgängig in Führung. Im zweiten Durchgang gelang den Kielern dann der Ausgleich zum 25:25, doch nur wenige Minuten später trafen die Füchse viermal in Folge und setzten sich zehn Minuten vor Schluss entscheidend ab.
Bevor es für Berlin am 13. Juni im Halbfinale des Final Four um den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte geht, steht am Donnerstag als nächstes das Liga-Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf an.
Für den THW geht es am Sonntag zum Bergischen HC. Dem Team von Trainer Filip Jicha bleibt nun lediglich über einen Triumph in der European League noch die Chance auf die Champions League in der kommenden Saison. Im Halbfinale am 30. Mai trifft Kiel dort auf Montpellier.










