Der Deutsche Skiverband wollte "wahrscheinlich im März" den neuen Skisprung-Bundestrainer als Nachfolger von Stefan Horngacher vorstellen. Doch daraus wird nichts. "Wir stehen direkt vor der Zielgeraden, aber wir sind noch nicht drüber. Es gibt noch Dinge, die besprochen werden müssen", sagte Sportdirektor Horst Hüttel am Rande des Weltcup-Finales in Planica im ZDF.
In Planica ist Horngacher am Sonntag letztmals als Chefcoach im Einsatz. Die erhoffte Klärung der Personalfrage noch vor Saisonende blieb aus. "Es ist kein Zeitdruck da, uns gehen die Seriosität und das Inhaltliche vor", sagte Hüttel: "Es wird nicht mehr lange dauern."
Weniger zurückhaltend als Hüttel äußerte sich danach Olympiasieger Andreas Wellinger: "Die Entscheidung ist meines Wissens nach schon gefallen. Wir haben selber noch keine Info, die könnte heute im Laufe des Tages noch bei uns landen. Ich bin mir sicher, dass wir bald Klarheit haben."
Ursprünglich galt der Österreicher Thomas Thurnbichler als Topkandidat auf die Nachfolge seines Landsmanns Horngachers. Doch Thurnbichler tendiert wohl dazu, Coach des deutschen B-Kaders zu bleiben. Gehandelt wird der Pole Grzegorz Sobczyk, der für den Bulgaren Wladimir Sografski verantwortlich ist - Sografski trainiert als bulgarisches "Ein-Mann-Team" mit den deutschen Springern.











