Der einbeinige Skirennfahrer Christoph Glötzner nimmt Kurs auf eine Top-10-Platzierung bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien. Bei schwierigen Bedingungen auf der Tofana-Piste fuhr der 22-Jährige im ersten Lauf der stehenden Startklasse im Slalom auf den neunten Platz. Die Medaillenränge sind 2,06 Sekunden entfernt.
Glötzner benötigte 49:46 Sekunden für den Kurs, der wegen des vielen Neuschnees in der Nacht frisch präpariert werden musste. Der Start des Rennens war daher um eine Stunde nach hinten auf 10.00 Uhr verlegt worden. In Führung liegt der Russe Alexej Bugaew (45:39). Glötzner war im Riesenslalom nach einem Sturz im ersten Lauf ausgeschieden. Auch in Peking vor vier Jahren war der Oberpfälzer bei seinem Debüt nicht ins Ziel gekommen.
In der Klasse der Sehbehinderten fuhr Alexander Rauen mit Guide Jeremias Wilke zur Halbzeit ebenfalls auf Rang neun. Die Medaillen sind außer Reichweite.














