Für Daniel Fischbuch ist die Eishockey-WM in der Schweiz beendet. Der Stürmer zog sich beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen die USA am Mittwoch einen Handbruch zu und reiste am Donnerstag ab. Als Ersatz nominierte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) vor den letzten drei Vorrundenspielen den Schwenninger Alexander Karachun nach.
Ursprünglich hatte DEB-Sportvorstand Christian Künast gesagt, er gehe von keinem neuen Spieler aus. "Es muss auch Sinn machen. Es muss jemand kommen, der im Saft ist und der uns auch helfen kann. Ich sehe es im Moment so, dass es nicht passieren wird", hatte er am Rande des Trainings am Donnerstag erklärt. Er habe mit dem künftigen Kölner Marcel Noebels gesprochen, der nach dem DEL-Finale angeschlagen war. "Er ist noch nicht ganz so weit", berichtete Künast.
Der Kölner Dominik Bokk, der zum WM-Kader gehört hatte, aber für den nachgereisten NHL-Stürmer Lukas Reichel nach Hause geschickt worden war, stand nicht zur Verfügung. Karachun hatte die WM-Vorbereitung fast komplett absolviert und war nach der Generalprobe gegen die USA (2:5) aussortiert worden.










