Die drei verbliebenen Bewerber um eine Austragung Olympischer Spiele in Deutschland haben ihre finalen Konzepte fristgerecht eingereicht. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag mit. München, Köln/Rhein-Ruhr und Berlin hatten bis Donnerstag Zeit, um ihre Unterlagen zu übermitteln, das Trio bewirbt sich beim DOSB um den Platz des nationalen Kandidaten einer deutschen Olympia-Bewerbung.
"Die ersten beiden Phasen unseres Auswahlverfahrens haben zwei Dinge deutlich gemacht. Deutschland kann die Spiele. Und Deutschland will die Spiele", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert: "Jetzt lautet die Aufgabe, das beste Konzept für Deutschland mit den größten internationalen Erfolgsaussichten zu ermitteln."
Die Entscheidung in diesem Rennen fällt am 26. September auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden. Hamburg hatte sich Ende Mai nach einem verlorenen Referendum aus dem Kreis der Bewerber verabschiedet. Die Bürgerinnen und Bürger in München und in den beteiligten Städten Nordrhein-Westfalens hatten sich jeweils für eine Bewerbung ausgesprochen, in Berlin fand kein Referendum statt.
Die NRW-Bewerbung verkündete am Freitag indes noch letzte Änderungen am Sportstättenkonzept. So würden die Finalwettkämpfe im Boxen nun im Fußballstadion des VfL Bochum und nicht in der Messe Essen stattfinden. Die Wasserball-Wettbewerbe sind nicht mehr in Wuppertal, sondern im Landschaftspark Duisburg-Nord vorgesehen.
Ziel ist eine deutsche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.










