Skicross-Olympiasiegerin Daniela Maier hat die bis dato erfolgreichste Saison ihrer Karriere mit zwei Podestplätzen im Weltcup abgeschlossen. Beim finalen Rennen der Saison in Gällivare/Schweden landete die 30-Jährige hinter Gesamtweltcupsiegerin Sandra Näslund und der Französin Marielle Berger Sabbatel auf Platz drei. Tags zuvor war Maier Zweite geworden.
"Ich bin super glücklich mit meiner Saison und darüber, dass ich so konstant geworden bin und meine Leistung in nahezu jedem Rennen abrufen konnte", sagte Maier. "Es ist auf jeden Fall noch mal ein Schritt nach vorne gegangen", ergänzte sie, "die beiden Podien am Schluss runden es ab." Im Sommer werde sie sich "neue Ziele" setzen.
Die Kristallkugel ging an Näslund, was Maier angesichts ihres Triumphes von Livigno und insgesamt neun Weltcupsiegen verkraften kann. 1033 Punkte in der Saison bedeuten zudem einen persönlichen Weltcuprekord für das Cross-Ass vom SC Urach. Einzig die Schwedin Näslund, die nicht nur ihren fünften Sieg im Gesamtweltcup feierte, sondern mit 1268 Punkten eine neue Bestmarke aufstellte, war noch erfolgreicher.
In Schweden verkaufte sich auch Kilian Himmelsbach nach seinem ersten Karriere-Podium am Samstag erneut teuer. Der Skicrosser vom SC Sonthofen stieß bis in den Finallauf vor, wo er sich allerdings nach einem Sturz mit Platz vier begnügen musste.
Den Tagessieg sicherte sich Italiens Olympiasieger Simone Deromedis, der Gesamtweltcupsieger Reece Howden nach spektakulärem Fotofinish eine Fingerspitze voraus dessen 25. Weltcupsieg entriss.









