Japans Eiskunstlauf-Star Kaori Sakamoto hat sich bei den Weltmeisterschaften in Tschechien mit ihrem insgesamt vierten Einzeltitel ein goldenes Karrierende beschert. Die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Mailand/Cortina zauberte in der abschließenden Kür in der Hauptstadt Prag erneut eine Glanzleistung auf das Eis, mit einer persönlicher Bestleistung von 238,28 Punkten setzte die 25-Jährige sich gegen Landsfrau Mone Chiba und Nina Pinzarrone aus Belgien durch.
Sakamoto, die von 2022 bis 2024 dreimal in Folge Weltmeisterin geworden war, hatte bereits am Mittwoch mit einem spektakulären Kurzprogramm aufgetrumpft. In der Kür distanzierte sie Chiba (228,47) und die Überraschungsdritte Pinzarrone (215,20) dann deutlich. Bereits im Juni 2025 hatte Sakamoto das Ende ihrer aktiven Laufbahn angekündigt.
Eine Deutsche war zum Saisonabschluss ebenso wenig am Start wie die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Alysa Liu. Die 20-Jährige, die bei den Winterspielen als erste Amerikanerin seit 24 Jahren Olympiagold gewann, hatte ihren Start Anfang März abgesagt.










