Der frühere NBA-Profi Jason Collins ist tot. Der ehemalige Basketballspieler, der als erster offen homosexueller Athlet in einer der großen US-Profiligen Geschichte geschrieben hatte, starb nach Angaben seiner Familie im Alter von 47 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors.
"Wir sind untröstlich", erklärte die Familie in einem über die NBA verbreiteten Statement. Collins habe "das Leben vieler Menschen verändert" und sei für zahlreiche Menschen ein Vorbild und Inspiration gewesen.
Der frühere Center hatte im September öffentlich gemacht, dass er wegen eines Hirntumors behandelt werde. Im Dezember erklärte er bei ESPN, an einem schnell wachsenden Glioblastom erkrankt zu sein. Unterstützt von seinem Ehemann Brunson Green sowie Familie und Freunden habe er sich einer Behandlung mit Medikamenten, Bestrahlung und Chemotherapie unterzogen.
Collins spielte 13 Jahre in der NBA. Er lief für die New Jersey/Brooklyn Nets, die Memphis Grizzlies, Minnesota Timberwolves, Atlanta Hawks, Boston Celtics und Washington Wizards auf. Für Aufsehen sorgte er 2013 mit seinem öffentlichen Coming-out in einem Beitrag in der "Sports Illustrated". In der Folgesaison kam Collins auf 22 Spiele für die Brooklyn Nets.
NBA-Commissioner Adam Silver würdigte Collins als "außergewöhnliche" Persönlichkeit, die den Basketball und den Sport insgesamt "offener und inklusiver" gemacht habe. Collins werde nicht nur als Pionier, sondern auch wegen seiner "Freundlichkeit und Menschlichkeit" in Erinnerung bleiben.










