Die NBA-Stars Luka Doncic und Cade Cunningham sind trotz verpasster Mindestanzahl an Einsätzen für die Wahl zum wertvollsten Spieler (MVP) der nordamerikanischen Basketball-Profiliga zugelassen worden. Wie die NBA am Donnerstag mitteilte, wurden beide aufgrund "außergewöhnlicher Umstände" in den Kandidatenkreis aufgenommen.
Doncic absolvierte in der Hauptrunde für die Los Angeles Lakers 64 Spiele, Cunningham kam für die Detroit Pistons auf 63 Einsätze. Beide blieben damit jeweils unter der eigentlich erforderlichen Grenze von 65 Partien für die End-of-Season-Awards.
"Die NBA und die NBPA (Spielergewerkschaft, d. Red.) sind übereingekommen, dass unter Berücksichtigung außergewöhnlicher Umstände beide Spieler gemäß der Ausnahmeregelung im Tarifvertrag für Auszeichnungen qualifiziert sind", erklärte die Liga.
Abgelehnt wurde hingegen ein Antrag von Anthony Edwards. Der Star der Minnesota Timberwolves kam lediglich auf 60 Spiele und bleibt damit für die individuellen Auszeichnungen der Saison 2025/26 außen vor.
Das MVP-Rennen gilt in dieser Spielzeit als besonders offen. Zu den Favoriten zählen neben Doncic und Cunningham Vorjahressieger Shai Gilgeous-Alexander von Meister Oklahoma City Thunder, Victor Wembanyama von den San Antonio Spurs sowie Nikola Jokic von den Denver Nuggets.










