Tom Bischof bekam das Grinsen auch weit nach dem Abpfiff nicht aus dem Gesicht. "Die Tore haben sich geil angefühlt", gab der Außenverteidiger des FC Bayern im Anschluss an seinen Doppelpack glückselig zu Protokoll: "So etwas könnte ich öfter machen."
Schließlich hatte der 20-Jährige, der im vergangenen Sommer mit großen Vorschusslorbeeren von der TSG Hoffenheim zum Fußball-Rekordmeister gewechselt war, so etwas zuvor noch nie gemacht. Seine beiden Tore (81./90.+2) beim Bundesliga-Sieg in Freiburg (3:2) waren Bischofs erste Treffer im Dress der Bayern. Nach dem zwischenzeitlichen 0:2 hatte der Jungstar mit seinen beiden Distanztoren maßgeblichen Anteil an der Wende zugunsten der Münchner.
Das Lob für Bischof, der zuletzt die deutsche U21 als Kapitän anführte, kam danach von höchster Stelle. "Ein anderer wäre vielleicht enttäuscht gewesen, weil er nicht bei der A-Nationalmannschaft dabei ist", sagte DFB-Spielführer Joshua Kimmich: "Der Tom ist da vom Charakter anders. Er will da das Maximum rausholen."
Aber auch Kimmich selbst hatte Anteil an Bischofs Dauergrinsen. "Vor dem Spiel hat Jo noch zu mir gesagt, dass ich bitte mal auf die Kiste schießen soll, weil ich das im Training immer mache, im Spiel aber oft entweder nicht in die Situation komme oder den Moment verpasse", verriet Bischof: "Jetzt habe ich es einfach gemacht - und es hat geklappt."










