Zehn Punkte in den vergangenen fünf Spielen, vier Zähler Vorsprung auf Platz 17: Der formstarke FC St. Pauli arbeitet weiter überzeugend am Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. "Zufrieden bin ich nie, aber den Punkt nehmen wir gerne mit, der wird uns am Ende weiterhelfen", sagte Trainer Alexander Blessin nach der nächsten guten Leistung seiner Mannschaft beim 0:0 gegen den Europacup-Anwärter Eintracht Frankfurt.
Zum Aufatmen ist es am Millerntor aber noch deutlich zu früh. "Es ändert sich nichts an meiner Einstellung. Ich habe irgendwann mal 14 Endspiele ausgerufen, jetzt sind es nur noch neun. Es ist so eng. Werder Bremen punktet, wir punkten. Jetzt schiebt sich alles sehr, sehr eng zusammen", stellte Blessin klar: "Es wird bis auf den letzten Spieltag ein ganz enges Rennen. Deswegen tut jeder Punkt auch gut, und wir müssen fleißig sammeln."
Das Selbstvertrauen ist dank der zuletzt starken Leistungen vor der wichtigen Partie bei Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende groß. "Wir haben die Latte in den letzten Spielen sehr hoch gesetzt", sagte Torhüter Nikola Vasilj, der in den vergangenen Wochen mehrfach als starker Rückhalt geglänzt hatte - und sich nach zwei Pfostenschüsse seiner Vorderleute gegen Frankfurt sogar ein wenig über zwei verlorene Punkte ärgerte.
"Wir spielen gut, hatten einen guten Lauf", sagte Vasilj und stimmte dann in die Tonlage seines Trainers ein: "Jedes Spiel ist ein Finale für uns, und so müssen wir weiter spielen."




