Timo Werner und Thomas Müller haben ihre Teams in der Major League Soccer (MLS) zu Siegen geführt. Besonders im Fokus stand der frühere Nationalstürmer Werner, der bei seinem Debüt für die San Jose Earthquakes beim 2:0 (1:0) gegen Atlanta United kurz nach der Einwechslung einen Treffer auflegte. Müller knüpfte an seine starken Leistungen aus der Vorsaison an: Er machte mit seinem Doppelpack beim 3:0 (3:0) seiner Vancouver Whitecaps gegen Toronto FC den Unterschied.
Werner (29) benötigte keine Anlaufzeit. Nur drei Tage nach seiner Ankunft in den USA - zunächst hatte er sein Visum erhalten müssen - bereitete er das 2:0 durch Ousseni Bouda (79.) stark vor. Erst in der 61. Minute war er aufs Feld gekommen.
"Es war ein besonderes Gefühl, weil ich in den letzten Wochen oder Monaten nicht die Liebe erfahren habe. Alle Menschen hier haben mir diese Liebe gegeben, und das hat sich richtig gut angefühlt", sagte Werner, dessen Karriere in Europa zum Stillstand gekommen war. Bei RB Leipzig hatte er keine Perspektive mehr, der Winterwechsel in die USA war naheliegend.
Die Fans nahmen ihn begeistert in Empfang. "Ich glaube, jeder konnte sehen, wie sehr sich die Leute darauf gefreut haben, mich spielen zu sehen", sagte Werner: "Und das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass es absolut die richtige Entscheidung war, hierherzukommen."
Müller (25./Foulelfmeter, 37.) überragte für Vancouver einmal mehr. "Er hat auf höchstem Niveau gespielt und im Sport das Größte erreicht, was man erreichen kann", sagte Brian White, der das dritte Tor erzielte (45.+2): "Deshalb lernen wir alle von ihm. Er hat sowohl auf als auch neben dem Platz enorm viel Führungsstärke, und wir versuchen alle, uns das anzueignen und seinem Beispiel zu folgen."















