Frank Ullrich will sich für Sportförderung einsetzen
Quelle: SID
27.09.2021 14:21 Uhr
zur Diashow

Nach Einzug in Bundestag: Ullrich hebt Sportförderung auf seine Agenda

Berlin (SID) - Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich will als frisch gewählter Bundestags-Abgeordneter die Sportförderung auf seine Agenda heben. "Da haben wir ganz dicke Bretter zu bohren", sagte der SPD-Politiker am Montag dem SID: "Die Wertschätzung für den Sport ist aus meiner Sicht extrem verloren gegangen, da müssen wir Akzente setzen. Da habe ich viel vor."

Die Corona-Pandemie habe die aktuelle Situation nochmal verschlechtert, "da müssen wir auch vom Bund aus Akzente setzen und können nicht alles auf die Länder abwälzen", meinte der frühere Bundestrainer im Biathlon und Ski-Langlauf. Man müsse in einer gesamtgesellschaftliche Aufgabe "den Bogen vom Schul- und Nachwuchssport hin zum Breiten- und Leistungssport schlagen", nur so könne Sport-Deutschland "auch international wieder erfolgreicher" sein.

Ullrich hatte am Sonntag das Direktmandat für den 20. Bundestag gewonnen. Der 63-Jährige setzte sich im Wahlkreis 196 in Südthüringen entsprechend des vorläufigen Endergebnisses mit 33,6 Prozent der Stimmen auch klar vor CDU-Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen (22,3) durch. 

Damit wird Ullrich erstmals im Parlament vertreten sein, er ist einer von zwei Olympiasiegern im gesetzgebenden Organ der Bundesrepublik Deutschland. Ex-Bahnradprofi Jens Lehmann (CDU) holte wie schon 2017 erfolgreich sein Direktmandat. Der 53 Jahre alte Olympiasieger im Mannschaftszeitfahren von 1992 und 2000 setzte sich in Leipzig (Wahlkreis 152) mit 20,5 Prozent hauchdünn vor SPD-Kandidat Holger Mann (20,2) durch.

Die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin Claudia Pechstein (49), die am Sonntag für die CDU erstmals zur Wahl gestanden hatte, musste sich im Wahlkreis 84 in Berlin Treptow-Köpenick mit 13,5 Prozent der Stimmen hingegen dem langjährigen Abgeordneten Gregor Gysi (Die Linke/35,4) geschlagen geben.

Berlin (SID) - Die zweimalige Olympiasiegerin Laura Dahlmeier erwartet eine schwierige Zukunft für den deutschen Biathlon-Sport. "Das deutsche Biathlon hängt in einer Zwischenphase, gerade bei den...
Köln (SID) - Erik Lesser bleibt dem Biathlon erhalten: Der Weltmeister von 2015, der nach der vergangenen Saison seinen Rücktritt erklärt hatte, wird ab dem kommenden Winter an der Seite von Arnd...
Köln (SID) - Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Verantwortung für seine großen Winter-Sportarten an die entsprechenden Fachverbände aus dem olympischen Sport übertragen. Wie der...
Gelsenkirchen (SID) - Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann geht bei der World Team Challenge (28. Dezember) auf Schalke nach 2018 und 2019 zum dritten Mal mit Benedikt Doll an den Start. In der...
München (SID) - Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann und Co. müssen sich ab dem kommenden Weltcup-Winter auf einige neue Regeln einstellen. Nach einem Beschluss des Weltverbandes fließen die...
Ruhpolding (SID) - Die deutschen Biathleten werden bei der Sommer-WM im heimischen Ruhpolding in Bestbesetzung antreten. Eine Heim-WM sei "immer etwas ganz Besonderes", sagte Felix Bitterling, neuer...
München (SID) - In München ist am Montag der "Campus im Olympiapark" der Technischen Universität (TUM) offiziell eröffnet worden. Das 168,5 Millionen teure Projekt, das der Freistaat Bayern...
Köln (SID) - Die frühere Box-Weltmeisterin Regina Halmich, die Hochsprung-Ikone Heike Henkel und der einstige Gewichtheber Matthias Steiner sind in die Hall of Fame des deutschen Sports gewählt...
Frankfurt am Main (SID) - Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann wird ihre Karriere bis zur Heim-WM 2023 in Oberhof fortsetzen. "Das Trainingsjahr beginnt traditionell am 1. Mai, somit liegen die...
Köln (SID) - Olympiasiegerin Denise Herrmann will dem Biathlon unter bestimmten Umständen erhalten bleiben. Die mittlerweile 33-Jährige wünscht sich dafür aber, dass vom neuen Sportdirektor Felix...