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Thomas Dreßen ist Deutschlands erfolgreichster Skifahrer der letzten Jahre
Quelle: weltski.de
01.07.2020 12:54 Uhr
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Dreßen, Geiger und Co.: Deutschlands größte Stars des Wintersports

In ein paar Monaten wird sie beginnen, die Wintersport-Saison 2020/2021. Während sämtliche Frühjahrs- und Sommerevents aus der Welt des Sports unter großen Einschränkungen in Zeiten der Corona-Pandemie zu leiden hatten oder sogar ganz abgesagt werden mussten, hoffen die Wintersportler noch auf einen halbwegs regulären Start in das neue Wettkampfjahr.

Wintersport ist traditionell auch eine deutsche Domäne. Heimische Sportler werden in ihren Disziplinen wieder mit großen Ambitionen an den Start gehen, zum Teil laufen, fahren oder springen sie in ihren Disziplinen schon seit Jahren in der vordersten Weltspitze mit. Auch aus der jüngsten Analyse von wettanbieter.org geht hervor, dass Athleten im schwarz-rot-goldenen Trikot sowohl auf der Piste, in der Loipe, auf der Schanze und im Eiskanal wieder gute Chancen eingeräumt werden, bei den bevorstehenden Events ganz vorne dabei zu sein. Wir stellen jeweils einen Athleten bzw. eine Athletin aus einer Wintersport-Disziplin vor.

Ski Alpin: Thomas Dreßen

Seit dem Rücktritt von Felix Neureuther ist der 26-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen das absolute Aushängeschild der deutschen Alpinisten. Seit 2015 fährt Thomas Dreßen im Weltcup der besten und schnellsten alpinen Skifahrer mit. Als Abfahrtsspezialist liebt es der 100-kg-Mann vor allem temporeich und gefährlich. 

Seinen ersten Erfolg von internationalem Format fuhr er am 20. Januar 2018 ein. Damals siegte Dreßen sensationell beim legendären Abfahrtsrennen in Kitzbühel. Bei der Zeitenjagd auf der Streif präsentierte sich der Athlet des Skiklub Mittenwald in Top-Verfassung und stahl der gesamten Weltelite die Show. Durch diesen herausragenden Erfolg auf der Streif wurde Dreßen praktisch über Nacht zum neuen Superstar im DSV-Team.

In den Jahren danach nahm Dreßen ein echtes Wechselbad der Gefühle. Nachdem er sich zunächst im November 2018 nach einem Horrorsturz schwer an Schulter und Knie verletzte und sogar das Karriereende drohte, kämpfte er sich zurück und siegte in der Saison 2019/2020 in überragender Manier bei gleich drei Abfahrtsrennen in Lake Louise sowie in Garmisch-Partenkirchen und Saalbach-Hinterglemm. In der kommenden Saison peilt Dreßen seine nächsten Meisterstücke an.

Biathlon: Denise Herrmann

Eigentlich als Langlauf-Spezialistin am Start, sattelte die Sportsoldatin erst im Jahr 2016 auf den Biathlon um. In der ersten Saison bei den besten Skijägerinnen der Welt zahlte Herrmann noch viel Lehrgeld und beendete den Gesamt-Weltcup auf Platz 49. Schon in ihrem zweiten Jahr als Biathletin stellten sich dann aber große Erfolge ein. Im Dezember 2017 überragte sie mit Erfolgen im Sprint und Verfolgung und wurde fortan von der versammelten Konkurrenz als potenzielle Siegkandidatin wahrenommen.

Eine weitere Saison später setzte dann der ganz große Erfolg ein. Bei der Biathlon-WM in Östersund gewann Herrmann sensationell einen kompletten Medaillensatz. Nach ihrer Goldmedaille in der Verfolgung und Silber in der Mixed-Staffel beendete der Schützling des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal das abschließende Massenstart-Rennen auf dem Bronze-Rang. Eine überragende Bilanz, mit der sich die heute 31-Jährigen in den Geschichtsbüchern ihres Sports verewigte.

Im letzten Jahr, also der Saison 2019/2020, stand dann mit einem dritten Platz im Gesamt-Weltcup ihr bestes Resultat über mehrere Monate gesehen zu Buche. In Zukunft hat sich die vor einiger Zeit nach Ruhpolding gezogene Herrmann vorgenommen, weiterhin an ihrer Konstanz am Schießstand zu arbeiten, um erneute Top-Platzierungen erreichen zu können.

Skispringen: Karl Geiger

Der gebürtige Oberstdorfer springt zwar schon einige Jahre lang im Weltcup der besten Skispringer mit. Sein ganz großer Durchbruch gelang ihm aber erst in den vergangenen beiden Jahren. Geiger fuhr bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang seinen ersten großen internationalen Erfolg ein und holte im Teamspringen von der Großschanze die Silbermedaille. 

Ein Jahr später setzte dann auch bei der nordischen Ski-WM in Seefeld der ganz große Erfolg ein. Weltmeister im Teamspringen und im Mixed-Teamspringen, dazu die Silbermedaille von der Großschanze. Schon 2019 ließ Geiger mit herausragenden Titelgewinnen aufhorchen und die Skisprung-Szene erstaunen. 

In der abgelaufenen Weltcup-Saison 2019/2020 zeichnete sich das 64-kg-Leichtgewicht dann ebenfalls als bester deutscher Ski-Adler aus. Alleine vier seiner bislang sechs Weltcup-Siege holte Geiger in diesem Kalenderjahr, den letzten am 1. März 2020 in Lahti. Den Gesamtweltcup schloss Geiger mit einem sehr starken zweiten Platz ab und musste sich nur dem Österreicher Stefan Kraft geschlagen geben. Im kommenden Winter steht der erneute Angriff auf die große Kristallkugel an.

Nordische Kombination: Johannes Rydzek

Nach vielen Jahren der großen Erfolge setzte im letzten Winter erstmals eine ziemliche Ernüchterung im deutschen Team ein. Zwei Jahrzehnte sprangen und liefen die DSV-Stars um zunächst Ronny Ackermann sowie später Eric Frenzel und eben Johanns Rydzek in der absoluten Weltspitze mit, machten viele Läufe unter sich aus. 

Unbestrittener Höhepunkt der deutschen Dominanz war bei den Olympischen Winterspielen 2018 erreicht, als beim Wettbewerb von der Großschanze und dem anschließenden 7,5-km-Lauf der komplette Medaillensatz an DSV-Starter ging (Rydzek, Rießle, Frenzel).

Seit dem hakt es aber etwas im Getriebe der deutschen Noko-Asse. Allen voran Johanns Rydzek bekam es zuletzt nicht mehr hin, den großen neuen Dominator der Szene, den Norweger Jarl Magnus Riiber, in Schach zu halten. Ohne einen einzigen Weltcupsieg beendete der 28-Jährige den Winter 2019/2020 auf Platz 14 - zum ersten Mal seit 2012 nicht unter den Top Ten. 

Ab dem kommenden November, wenn es im finnischen Ruka in die neue Saison gehen wird, will Rydzek alles daran setzen, schnell wieder zur Weltspitze zu gehören. 

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